KOMMUNIKATION DURCH KÖRPERSPRACHE
im Berufsalltag der Bewährungshilfe


Ein Theorie-Praxis-Seminar mit Werner Müller, am Fr., 23.10.2009 von 10.00 bis 17.00 Uhr in Fürth (Anmeldeschluss 03.08.09)
„Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug!“ (Kurt Tucholsky)

Nach dem großartigen Erfolg dieses Seminars auf der Landestagung 2009 bietet sich hier noch einmal die Möglichkeit der Teilnahme, Grundkenntnisse sind nicht erforderlich:
Körpersprache, sowohl unsere eigene, als auch die unserer Probanden, ist ein wichtiges Kommunikationsmedium und eröffnet uns im Bewährungshelfer-Probanden-Kontakt bislang ungeahnte Möglichkeiten der Mitteilung und der Informationsgewinnung.
In diesem Workshop geht es vornehmlich darum, die Sprache des Körpers zu erkennen, sie bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt damit umzugehen.
Neben kurzen Theorieinputs zu den Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation und des Raumes erhalten wir in vielen kurzweiligen praktischen Übungen wertvolle Informationen unter anderem über Körperschwerpunkte, die Bedeutung des Atems und die Darstellung der Emotionen.

Ziel des Workshops ist eine "andere" Rhetorik, d.h. die Erprobung, Bewusstmachung und Ausweitung der eigenen Körpersprache bei Besprechungen.   „Gemeinsam oder gleichzeitig“ oder Der Atem der Kommunikation
- Das Spiel auf der Status-Wippe
- Die Technik von „Blick-Atem-Neigung“
„Jeder Arbeitsplatz ist eine Bühne“ oder Die Gesetzmäßigkeiten des Raumes
- Die Diagonale und die Gerade im Raum
- Die starke Diagonale
- Der statische und dynamische Mittelpunkt der „Rampe“
- Auch der Tisch hat eine Rampe und ist damit „Bühne“
- Das 2er-Gespräch am Tisch
  „Kein Mensch kann nicht kommunizieren“ oder „ Wie man in den Wald hineinruft…“
- Vorstellung der elementaren Körperschwerpunkte
- Der Unterschied zwischen Mimik und Grimasse, Gestik und Geste
- Der Klang der Stimme
Es ist also wichtig, die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Selbstdarstellung des einzelnen in der Öffentlichkeit zu überdenken, wenn man von der Tatsache ausgeht,   ...dass bei der persönlichen Begegnung zweier Menschen nur 7 % aller beim Gespräch übermittelten Informationen aus dem gesprochenen Wort stammen.
...dass 38 % der Information dem Klang der Stimme entnommen werden.   ...dass die restlichen 55 % durch die so genannten nonverbalen Zeichenträger, wie Gesichtsausdruck, Gestik, Körperhaltung, mitgeteilt werden.

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Veranstaltungsort:
Knorr´s Kulturscheune Mannhof
Mannhoferstr. 44, 90765 Fürth
Tel.: 0911/767315 www.knorr-mannhof.de

 

Referent: Werner Müller, Schauspieler, Regisseur und Trainer für Kommunikation und Körpersprache
Mail: w.mueller.koerpertheater@web.de WEB: www.koerpertheater-mueller.de
Dienstbefreiung: Die Zentrale Koordinierungsstelle wird den Präsidenten empfehlen, folgende Regelung anzubieten: Gewährung von Dienstbefreiung gemäß § 16 der Verordnung über den Urlaub der Bayrischen Beamten und Richter (Urlaubsverordnung vom 24. Juni 1997; Bayerisches Gesetz und Verordnungsblatt 1997, Seite 173). Dienstbefreiung kann bis zu 5 Tagen jährlich gewährt werden, allerdings unter Anrechnung auf den Jahresurlaub (2/5 Regelung), oder Einbringung von Mehrarbeitszeitausgleich. Demzufolge nach könnte ein demententsprechender Antrag auf Dienstbefreiung gestellt werden.